Verdi-Requiem im Gewandhaus wird Gedenkkonzert für die Opfer der Amokfahrt in Leipzig
Die Philharmonie Leipzig wird ihr für den 23. Mai 2026 geplantes Konzert im Gewandhaus zu Leipzig kurzfristig den Opfern der gestrigen Amokfahrt in Leipzig widmen. Bei dem tragischen Ereignis kamen zwei Menschen ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt und traumatisiert.
Auf dem Programm steht das Requiem von Giuseppe Verdi – ein Werk, das wie kaum ein anderes Trauer, Schmerz und Trost musikalisch zum Ausdruck bringt. In Anbetracht der Ereignisse erhält dieses Konzert eine neue, tiefere Bedeutung: als musikalisches Gedenken, als Moment des Innehaltens und als Zeichen der Anteilnahme und des Zusammenhalts.
„Wir sind zutiefst erschüttert über das, was in unserer Stadt geschehen ist“, sagt Prof. Koehler, der künstlerische Leiter der Philharmonie Leipzig. „Mit der Aufführung des Verdi-Requiems möchten wir den Opfern und ihren Angehörigen unsere Anteilnahme ausdrücken und zugleich einen Raum schaffen, in dem Trauer und Mitgefühl gemeinsam erlebt werden können.“
Das Konzert wird ohne zusätzliche programmatische Änderungen stattfinden, jedoch in einem bewusst würdevollen Rahmen gestaltet. Zu Beginn der Aufführung ist eine Schweigeminute geplant.
Die Philharmonie Leipzig lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, dieses Konzert als gemeinsames Zeichen des Gedenkens zu erleben.
Termin: 23. Mai 2026
Ort: Gewandhaus zu Leipzig
Besetzung: Chor der Oper Halle, Extrachor der Oper Halle, Singphonique Ensemble Dresden, Jugendchor der Oper Halle, Philharmonischer Chor Leipzig, Philharmonie Leipzig (Leitung: Michael Koehler)
Solisten: Christiane Libor (Sopran), Juyeon Jeong (Mezzosopran), Dan Karlström (Tenor) und Stephan Klemm (Bass).
Weitere Informationen und Karten unter: philharmonie-leipzig.de
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