Es ist bewundernswert, mit welchem Enthusiasmus, welcher musikalischen Vielfalt und welchem höchsten künstlerischen Anspruch die Leipziger Kammerphilharmonie seit nunmehr zehn Jahren das Musikleben in unserer Stadt getreu dem Orchester-Motto „Der Tradition verpflichtet – von der Moderne inspiriert“ bereichert... Gastspiele führten das Orchester bisher in die USA, nach Indien, Italien, Schweden, China, Korea oder Lateinamerika; in so renommierte Konzerthäuser wie die Carnegie Hall New York oder das Oriental Art Center Shanghai.
Zugleich setzten die 130 Musikerinnen und Musiker der Kammerphilharmonie herausragende Akzente im Leipziger Musikgeschehen: internationale Kooperationen und interkulturelle Projekte wie „Best of India“ oder im vergangenen Jahr das italienisch-argentinische Konzertereignis „8 seasons – tango & classic“ sprachen nicht nur ein neugieriges, häufig überdurchschnittlich junges Publikum an, sondern festigten zudem Leipzigs Rang als weltoffene Kunst- und Kultur-Metropole.
Ich wünsche Ihnen allen ein erlesenes Konzerterlebnis, danke der Kammerphilharmonie Leipzig für viele wunderbare musikalische Stunden in den zurückliegenden zehn Jahren und bin mir sicher, auch in Zukunft wird sich dieses Orchester seinen Platz in den Konzertsälen weit über Leipzigs Stadtgrenzen hinaus erhalten.
_ Burkhard Jung (Oberbürgermeister Leipzig und Schirmherr des Festkonzertes), 27. Oktober 2011
„Happy Birthday“ – wenn das längst lapidar erscheinende Thema in genialischen Rückungen und in einzigartigem Kontrapunkt verschmilzt, halsbrecherisch durchgeführt wird, und es derart groovt, dass man die Beine nicht mehr still halten kann, dann ist es keine große Überraschung, dass Richie Beirach am Werk ist. Beirach, der Erzmusikant, Jazzer Grenzgänger und Professor der Leipziger Musikhochschule und seine Band feiern zusammen mit der Leipziger Kammerphilharmonie deren zehnten Geburtstag. Welche samtig weichen und sinnlichen Klänge der Pianist am Donnerstagabend aus dem Steinway im großen Gewandhaussaal streichelt, ist erwartetermaßen ein echtes Erlebnis. Davon hätte man noch viel mehr hören mögen – mehr eben auch von Detlev Beier am Bass und von Dominique „Gaga“ Ehlert am Schlagzeug, auch wenn man dessen grandioses Solo ohnehin schon nicht aus dem Ohr bekommt. Ralf Schrabbe hat für das Ereignis einen sympathischen „Jubilee Song“ geschaffen, der Band und Orchester vereint, und allen Seiten viele Gestaltungsmöglichkeiten einräumt.
Mit von der Partie ist auch der von Marcus Friedrich einstudierte Philharmonische Jugendchor Leipzig. Ordentlich machen die jungen Sängerinnen und Sänger ihre Sache, fügen sich in einen einschmeichelnden Gesamtklang....
Auf ein ausgewogen stimmiges Orchesterklangbild im ersten Teil setzt die Kammerphilharmonie unter Leitung von Michael Köhler im zweiten noch eins drauf. Mit einer erstklassigen Interpretation von Schostakowitschs zehnter Sinfonie empfiehlt sie sich. Bestechend präzise und bis ins äußerste expressiv formt Köhler ein in seinen Brüchen und Brechungen faszinierendes Ganzes. Er reizt in angenehmer Weise Grenzen aus und erzielt Erstaunliches. Bestens disponiert spielen die Kammerphilharmoniker. Keinerlei Ausfälle. Fantastische Orchestersoli. Mit wunderbar weichen Violinsoli ist Konzertmeister Holger Engelhardt den ganzen Abend über präsent. Was wollte man mehr?... ein großer Abend – ein wunderbares Dokument für zehn Jahre ambitionierte, engagierte und gründliche Arbeit. Auf ins nächste Jahrzehnt!
_ Leipziger Volkszeitung, 29. Oktober 2011
„...ist am Freitagabend das Rahmenprogramm des 46. Internationalen Instrumentalwettbewerbs Markneukirchen eröffnet worden. Solistin Katrin Scholz (Violine) wurde für Haydns Violinkonzert G-Dur gefeiert. Sie gab die Anerkennung an die Kammerphilharmonie Leipzig weiter, ein im Jahr 2000 von Leipziger Studenten und Musikern Leipziger Orchester gegründetes Ensemble. Damit animierte sie die Zuhörer, sich mit Dauerapplaus und Fußgetrappel ein Bach-Stück als Zugabe zu verdienen.
_ Freie Presse Markneukirchen, 09. Mai 2011
„Auf modernen Instrumenten, aber historisch gut informiert, musiziert die Kammerphilharmonie Leipzig die programmatischen Klangbilder und Szenen Vivaldis lebendig und stilsicher. Ob sengende Hitze, fröhlicher Nymphenreigen, lustvolle Jagd oder süßer Schlummer, stets inspiriert kommt die Barockmusik rüber.“
_ Leipziger Volkszeitung, 22. Oktober 2010
„Die Kammerphilharmonie Leipzig beindruckt beim Festival in Bergamo.... Und das kommt an im Saal, beim Publikum. Für Flötensoli, die sich vorsichtig ins Pizzicato-Netz der ersten Geigen und Bratschen fädeln, für Phrasierungen von Anfang bis zum Schluss und, vor allem: für Intensität, für Emotionen.“
_ Leipziger Volkszeitung, 20. Mai 2010
„...erfolgreiches Großprojekt mit Cross-Over in der Oper Leipzig.“
_ Leipziger Volkszeitung, 26. Mai 2010
„Zum Jahresbeginn spielt die Kammerphilharmonie mit Gestaltungslust und Temperament: dissonanzenreiche klirrende Kälte und tanzende Schneeflocken sind förmlich zu hören. Der Dirigent führt den homogenen und intonationssicheren Klangkörper ... über schmelzende Melodien, tremolierende Spannungsakkorde und ein romantisches Wechselbad unterschiedlichster Gefühlswelten.“
_ Leipziger Volkszeitung, 04. Januar 2010
„Die Streicher schwelgen bei Pink Floyd in den schwärmerischen Arrangements, wo das Holz idyllisch mithält oder alle gemeinsam mit dem Blech prunkvoll-dramatisch auftrumpfen, derweil der Chor sich in dynamisch differenzierten Vokalisen ergeht... Schön straff gehen die Leipziger Philharmoniker den Beethoven an, finden sich im zweiten Satz flott laufende Holzbläser ebenso wie filigran tupfende Streicher, kämpft sich das Horn tapfer durch den lyrischen dritten, wird im Finalsatz fein differenziert. Die Begeisterung für den Klassiker Beethoven ist ebenso groß wie für die Begegnung mit dem Pop zuvor. Bravo-Rufe und lang anhaltender Beifall.“
_ Leipziger Volkszeitung, 08. Dezember 2009
„Nach einem fulminanten Konzert blickt die Kammerphilharmonie zuversichtlich in die Zukunft des Festivals. Der Landesjugendchor Sachsen und der Philharmonische Chor gaben den Musikstücken den richtigen Sound, verliehen dem Konzert eine besondere und exklusive Note. ...Es war ein wunderbarer Abend voller meditativer Klänge und feuriger Rhythmen.“
_ Leipziger Rundschau, 20. Mai 2009
„...ein Programm das die Bezeichnung „Best of India“ verdient. Der Philharmonische Chor Leipzig, der Landesjugendchor Sachsen, die gesamte Familie Subramaniam... und der hochmotivierte Dirigent Michael Köhler machen das exotische Ambiente ziemlich perfekt. Zart sind die Streicher, duftig die Soli. Da steckt die Inspiration... “
_ Leipziger Volkszeitung, 19. Mai 2009
„Die Kammerphilharmonie Leipzig ist nicht nur zum renommierten Markenzeichen unserer Musikstadt geworden, sondern auch zum erfolgreichen Botschafter ihrer Weltoffenheit. ...ist in meinen Augen ein wichtiges, hoffnungsvolles, völkerverbindendes Zeichen in Zeiten, da fremdenfeindliche Übergriffe auf ausländische Mitbürger noch traurige Wirklichkeit sind. “
_ Burkhard Jung (Oberbürgermeister Leipzig), 10. Mai 2009
„Die Kammerphilharmonie Leipzig mit virilen Streichern und klangschönen Bläsern holt die vielfältigen Affekte der Partitur ans Licht: farbig, tempomäßig differenziert und artikulatorisch makelllos. ‚Ein glücklicher Augenblick...“
_ Kurier Bayreuth, 20. April 2009
„Musik der Leipziger Kammerphilharmonie als Balsam für die Seele...“
_ ARD, 09. Januar 2009
„German Music rises the bar!“
_ Times of India, 06. Januar 2009
„...und die Kammerphilharmonie Leipzig als flexibles und musterhaftes Opernorchester bei Gluck‘s ‚Iphigenie auf Tauris‘.“
_DeutschlandRadio, 20. Mai 2008
„...excellent concert of the Leipzig Philharmonic Orchestra!“
_ China Daily Shanghai, 05. Januar 2008
„Ergreifendes Konzerterlebnis mit der Kammerphilharmonie Leipzig und zwei Chören in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche, ...ein Konzert der Extraklasse“
_ Leipziger Volkszeitung, 23. Dezember 2007
„Die Kammerpilharmonie Leipzig bereichert das Musikgeschehen unserer Stadt mit ihrem Repertoire zwischen Klassik und Moderne. ...ist in den zurück liegenden Jahren gereift und zu einem renommierten Markenzeichen der Musikstadt Leipzig geworden. ...Freuen Sie sich darauf!“
_ Burkhard Jung (Oberbürgermeister Leipzig), 16. November 2007
„...ein Abend mit wundervoller Musik, energiegeladen und ganz im Geiste Amerikas. Dies ist ein schönes Beispiel für eine gelungene länderübergreifende kulturelle Zusammenarbeit.“
_ Mark Scheland (Generalkonsul USA), 16. November 2007
„Konzerte und vorhandene Spitzenbegabungen in professionellem Umfeld...“
_ ZDF, 09. Oktober 2007
„Güldene Momente im Überfluß ...“
_ Leipziger Volkszeitung, 27. Dezember 2006
„Starken Applaus erhielten die jungen Musiker der Kammerphilharmonie Leipzig für ihre Eröffnung im satten, symphonischen Sound ...“
_ dpa, 02. Juni 2006
„Ein überzeugender, nachhaltiger Abend, der nach fünf Jahren Ensemblearbeit die Qualitäten des Orchesters demonstrierte und auch noch weit nach der allgemeinen Schlussemphase Hoffnung auf ein Mehr weckt.“
_ Leipzig Almanach, 09. April 2006
„Bläserschönklang voll mitreißender, jugendlicher Frische.“
_ Der Neue Tag, 20. September 2005
„Köhler hat sich ein hervorragendes Ensemble geschmiedet, das die Chöre und Choräle beschwingt oder andächtig, in allen Klangfarbenschattierungen gestaltet. Die 2001 gegründete, aus Studenten und Absolventen der hiesigen Musikhochschule bestehende Kammerphilharmonie musiziert sich mit viel Sinn für historisch-informiertes Spiel mehr als einmal aus der reinen Begleitfunktion heraus.“
_ Leipziger Volkszeitung, 05. Dezember 2005
„Langer Beifall nach einem Moment der Stille, des Innehaltens wog dem Orchester entgegen ... Köhler bringt seine Musiker dazu, die Nuancen herauszuarbeiten. Mit weich gleitenden Zeichen seiner Hände fordert er ihnen den richtigen Ton ab.“
_ Leipziger Volkszeitung, 12. April 2005
















